Fehlregulation der Kaumuskulatur-Funktionstherapie

Kraniomandibuläre Dysfunktion (Craniomandibuläre Dysfunktion, CMD) ist ein Überbegriff für Fehlregulationen der Muskel- oder Kiefergelenkfunktion.

Unser Körper ist ein wahres Wunderwerk der Wechselbeziehungen. Die Muskeln unseres Kausystems sind mit der Nacken- und Wirbelsäulenmuskulatur verbunden. Deshalb können die Zähne dazu beitragen, dass dieses muskuläre Zusammenspiel aus dem Gleichgewicht gerät. Zum Beispiel kann sich durch den Verlust von Zähnen oder herkömmlichen Zahnersatzes die Bisslage ungünstig verändern und dadurch Muskelverspannungen im ganzen Körper ausgelöst werden..

Diese Fehlregulationen können schmerzhaft sein, müssen es aber nicht. Im engeren Sinne handelt es sich dabei um Schmerzen der Kaumuskulatur („myofaszialer Schmerz“), Verlagerungen der Knorpelscheibe im Kiefergelenk („Diskusverlagerung“) und entzündliche oder zum Gewebeabbau führende (degenerative) Veränderungen des Kiefergelenks. Auch Kopf- und Rückenschmerzen können die Folge sein. Nächtliches Zähneknirschen (Bruxismus) oder Knackgeräusche können auf ein mögliches Problem bei der Muskel- und Kiefergelenksfunktion hinweisen.

Das zebris Kieferregistriersystem macht es möglich, schnell und berührungslos die individuellen Werte des Kiefergelenks zu erfassen und eine für den Patienten optimale Bissposition zu finden. 
Der leichte Gesichtsbogen und Unterkiefersensor sind mit höchstpräzisen Sensoren ausgestattet und einfach am Patienten anzulegen.
Die Bewegungen, die der Patient selbständig durchführt, werden per Ultraschallimpulse aufgezeichnet und berechnet, so dass eine exakte Dokumentation der Kiefergelenkbewegungen erfolgt. Anhand dieser Informationen kann eine optimale prothetische Versorgung erfolgen.

 

 Für mehr Informationen besuchen Sie die Seite: www.volkmer-zahntechnik.de

Solange die Ursache im Kopfbereich nicht behoben wird, können weder Physiotherapie noch orthopädische Einlagen dauerhaft zum Erfolg führen.
Daher untersuchen wir Ihr Kiefergelenk und Ihre Kaumuskulatur auf mögliche Fehlbelastungen. Die korrekte Zuordnung von Ober- und Unterkiefer kann mit einer Funktionsanalyse überprüft werden. Wenn sich Abweichungen von der idealen Position ergeben, empfehlen wir eine Funktionstherapie. Zum Beispiel können mittels einer Entlastungsschiene, die Sie vorwiegend nachts tragen, häufig gute Erfolge erzielt werden, die Ihnen das Leben wieder angenehmer und schmerzfrei machen.

Die zahnmedizinische Behandlung kombinieren wir für einen optimalen und dauerhaften Erfolg mit Physiotherapie, Akupunktur und alternativen Therapien (Neuraltherapie).

Nehmen Sie Rücken- und Kopfschmerzen nicht als gegeben hin. Sprechen Sie uns an, wir besprechen die Möglichkeiten für Ihre individuelle Situation gerne persönlich und ganz in Ruhe mit Ihnen.